Logo Heilige Familie
headerbild
   »  Startseite    »  Impressum    »  Kontakt

PV
 -> zum Pastoralverbund

KiGa
 -> zum Kindergarten

headerbild
   Impressum
   Copyright Heilige Familie 2017
  1954 - Einweihung der neuen Kirche Heilige Familie durch den Weihbischof Dr. Franz Hengsbach  
   
 
7.45 Uhr. Weihbischof Dr. Franz Hengsbach trifft am Kirchenneubau an der Rottbruchstraße ein. Er segnet das Weihwasser, und geht dreimal um die Kirche herum. Dabei besprengt er das Gebäude mit dem geweihten Wasser, und jedes Mal, wenn er das Portal passiert, klopft er kräftig an die große Tür. Nach der dritten Runde öffnet sich diese Tür, und der Bischof zieht bis zur Mitte in die Kirche ein.
Zunächst schrieb er mit seinem Hirtenstab sowohl das lateinische als auch das griechische Alphabet in ein Aschekreuz auf dem Boden. Dann vermischte er Wasser, Wein, Salz und Asche zu Taufwasser, dem so genannten Gregoriuswasser. Damit segnete er die Wände, und auf das Portal zeichnete er oben und unten je ein Kreuz. Den Altar umrundete Dr. Franz Hengsbach, der später als Ruhrbischof in die Kirchengeschichte einging, siebenmal und besprengte ihn dabei mit Gregoriuswasser. Anschließend befeuchtete er den Boden der Kirche mit dem heiligen Wasser, und damit war die Reinigung des Gotteshauses abgeschlossen.
Für die eigentliche Altarweihe wurden die Reliquien zunächst in feierlicher Prozession um die Kirche und dann zum Altar getragen, und mit den Reliquien durften auch die draußen wartenden Gläubigen das Gotteshaus betreten. Der Bischof salbte das Reliquiengrab, legte die Reliquien hinein und bedeckte das Grab mit der Verschlussplatte. Als Mörtel diente eine eigens angefertigte Mischung aus Wasser, Kalk und Zement.
Anschließend wurden vier Wachskreuze entzündet, und dieses Feuer sollte den Altar reinigen für das heilige Opfer. Eine Jungenschola aus Gelsenkirchen sang einen Weihe-Choral, der Chor intonierte mit Orchesterbegleitung die Brückner-Messe in C-Dur, und zum Abschluss der Kirchweih-Messe erklang in der neuen, bis zum Bersten gefüllten Kirche Heilige Familie das Te Deum. Pfarrvikar Pater Josef Schönbrunner fasste das Empfinden seiner Gemeinde an diesem Tag mit zwei Worten zusammen: Gratias agamus – wir sagen Dank.
 

 zurück