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  24.11.2012 - Pater Ibbas 70. Geburtstag

 
   
 
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Einen runden Geburtstag konnte unser Pfarrer, Pater Rudolf Ibba am 24. November feiern. 70 Jahre alt oder jung geworden ist er. Dieser Geburtstag war Anlass für einige Personen, sich etwas Besonderes einfallen zu lassen. Bekannt ist seine Liebe zur bayerischen Rhön, bekannt ist auch, dass seit fast zwanzig Jahren eine Blaskapelle aus Bayern, die Windshäuser Musikanten, unser Pfarrfest bereichern. Und dass dies so ist, haben wir Pater Ibba zu verdanken. Was lag also nahe als dort anzufragen, ob sie auf seinem Geburtstag spielen würden.
Da dies aber eine Überraschung werden sollte, durfte der Pfarrer natürlich nichts davon wissen. Die Windshäuser Musikanten erklärten sich bereit, an seinem Ehrentag in der Kirche zu spielen und auch anschließend im Pfarrheim einige Stücke zu spielen.
Nun begannen die Vorbereitungen. Es mussten Unterkünfte besorgt werden, wann kommen die Musikanten. Wie bekommen wir sie in die Kirche, ohne dass Pater Ibba dies bemerkt? Fragen und Aufgaben ohnegleichen.
Die Vorbereitungen begannen kurz nach dem diesjährigen Pfarrfest. Unterkünfte wurden gefunden, die Lebensmittel für das Frühstück am Sonntag konnten still und heimlich besorgt werden. Viele Emails wurden ausgetauscht. Was soll gespielt werden, wann soll gespielt werden. Dies wurde dann mit unserem Organisten Norbert Henning abgesprochen.
Dann kam der große Tag.
Die Musikanten verbrachten den Tag bis 15.00 Uhr im Centro Oberhausen. Hier konnten sie zu Mittag essen und den Adventsbasar besuchen. Um 15.15 Uhr traf sich der Diakon mit ihnen an der Abfahrt Herne-Crange, um sie zum Pfarrheim nach St. Franziskus zu begleiten. Einspielen und Umziehen war angesagt.
16.30 Uhr fuhren die Musikanten mit dem Bus zur Heiligen Familie, dann ging es durch den Seiteneingang zur Orgelbühne hinauf. Der Organist erwartete sie. Pater Ibba war derweilen in der Sakristei und hat nichts mitbekommen. Alle Spieler hielten sich im hinteren Teil der Orgelbühne auf, da dieser Teil vom Ambo nicht einsehbar ist.
 
 
Über 300 Gläubige waren in der Kirche, obwohl niemand wusste, dass die Blasmusik kommt. Sie kamen, da Pater Ibba an dem Tag Geburtstag hatte und sie ihm gratulieren wollte. Pater Ibba verlas die Bekanntmachungen. 8 Messdiener, Pater Ibba und der Diakon zogen aus der Sakristei in die Kirche ein. Norbert Henning spielte wie gewohnt frei improvisiert auf der Orgel. Als der Pfarrer kurz vor dem Altar war, setzte die Blasmusik ein. Völlig überrascht war das Geburtstagkind und wusste am Anfang der Messe nicht, was er sagen sollte. Die Freude hatte ihn ergriffen.
Die Predigt an diesem Ehrentag hielt Diakon Wolfgang Andratschke. Da es ein Hochfest (Christkönig) war, handelte der erste Teil seiner Predigt von diesem Fest. Anschließend ging er auf den Jubilar ein, auf seinen Geburtstag und seine Tätigkeiten für die Gemeinde. Auch wie sich Pater Ibba als Priester versteht, kam in der Predigt zum Ausdruck. Sein Priesterbild ist geprägt von Glauben und Dienen.
Nach der Messe ging es in Marschformation mit der Blaskapelle voran zum Pfarrheim.
In seiner kurzen Ansprache bedankte sich Pater Ibba bei den Musikanten und deren Leiter Andre Weber. Obwohl es jetzt im Pfarrheim eng wurde, spielten die Musikanten zur Freude der Anwesenden u.a. das Steigerlied und das Lied „Nichts ist so schön, wie der Mond von Wanne-Eickel“.
Nach dem Abendessen verließen viele Gemeindemitglieder den Saal. Beendet war die Feier aber noch nicht. Irgendwann packten 9 Musiker ihre Instrumente wieder aus, setzen sich im Kreis zusammen und spielten ohne Noten etliche Stücke und mittendrin Pater Ibba. Ein ereignisreicher und freudiger Tag endete kurz nach Mitternacht.
 
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