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  09.10.2012 - Meßdienerfreizeit

 
   
 
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Rhön 2012 – Das Wetter ist hier!
Am 8. Oktober war es endlich wieder so weit: 22 Messdienerinnen und Messdiener machten sich mit ihren fünf Betreuern zum nunmehr 24. Mal auf den Weg in die bayrische Rhön. Wie sagt doch ein Sprichwort? In der Rhön ist es immer schön! Und so sollte es auch in diesem Jahr sein, mehr dazu im Folgenden.
Die Abfahrt war für 9h geplant. So trafen sich alle 27 Mitreisenden an der Kirche, der Bus der Firma Nickel, die uns auch in diesem Jahr wieder sicher zu unserem Ziel befördern sollte, wurde gemeinsam beladen und die Fahrt pünktlich angetreten. Zusätzlich wurden auch zwei Autos bepackt, die später allerdings noch für einigen Wirbel sorgen sollten. Dann ging es endlich los! Die Hinfahrt verlief (für uns im Bus Reisende) schnell und problemlos. Natürlich wurde der Reisesegen durch Pater Ibba ausgesprochen und wir baten gemeinsam um eine sichere Fahrt, einen gelungenen Aufenthalt und gutes Wetter, es wurden gemeinsam Lieder gesungen, allen voran das noch aus dem letzten Jahr beliebte und bekannte „Laudato Si“, und überhaupt verlief alles nach Plan. Nach einer kurzen Rast, die wir traditionsgemäß in jedem Jahr an der Raststätte Haselbach verbringen, ging es auch wieder weiter gen Süden.
Sicher im Kinderdorf angekommen, erfuhren auch die letzten von uns die zunächst erschreckende Nachricht: Eines unserer Autos war im Nirgendwo liegengeblieben und somit musste das Gepäck, das, ursprünglich ordentlich auf zwei PKWs aufgeteilt, in eines verfrachtet werden und das Auto mit zusätzlich drei (!!!) Insassen den Weg auf sich nehmen. Gott vergelt’s, bis auf einen technischen Schaden war nichts weiter Schlimmes geschehen und unsere drei fehlenden „Kings of the Road“ konnten trotz Verzögerung zu uns stoßen.
Im Handumdrehen waren der Buchenweg 2 und 3, welche den Jungen und Mädchen für eine Woche Obdach geben sollten, eingeräumt, die Zimmer aufgeteilt, Küche und Gemeinschaftsräume eingerichtet. Der Ablauf der folgenden Tage wurde im Vorfeld von unserem Planungsteam wie folgt festgelegt: Am Anreisetag ging es nach dem Abendessen wie in jedem Jahr auf die Kegelbahn (Bowlingbahn? Mehr eine Mischung aus beidem, wie unsere jüngeren Ministranten schnell feststellten, ein Begeln sozusagen…), wo gespielt, gekegelt und die traditionellen Türschilder gebastelt werden konnten, die Besprechung der wichtigen Benimm- und Organisationsregeln nicht zu vergessen. Natürlich wurde es auch an diesem Abend wieder später und wir alle gingen müde und zufrieden ins Bett, da morgen ein anstrengender Kreuzberg-Tag auf uns wartete und wir „beizeiten aufstehen“ mussten.
Nach einem stärkenden Frühstück fuhren wir mit dem Riedenberger-Bus zum Kreuzberg hinauf, auf dem wir im Fürstensaal ein Mittag zu uns nehmen und Postkarten an alle Daheimgeblieben schreiben konnten, bevor es nach Freizeit und nach dem Angelus in der Kapelle hieß: „Der Abstieg dann fordert einen ganzen Mann.“ Abmarsch und zu Fuß den ganzen Weg zurück ins Kinderdorf. An dieser Stelle bleibt zu erwähnen, dass besagter Abmarsch zügig und problemlos vonstatten ging, die Kreuzberger Luft ermunterte zum Schmettern des ein oder anderen Liedes, am späten Nachmittag erreichten wir unser Zuhause. Am Abend dieses gelungenen Tages feierten wir unseren Gottesdienst, welcher durch den musikalischen Beitrag einiger MinistrantInnen noch schöner und festlicher war.
 

 
Am Mittwoch war unsere Ausfahrt nach Rothenburg ob der Tauber geplant, inklusive Stadtführung durch die sympathische Dame Claudia, bei der sogar einige von uns an den sprichwörtlichen Pranger gestellt wurden, sei es durch Schlafen in der Kirche oder durch Geschwätzigkeit, und einem Besuch des Kriminalmuseums mit Museums-Rallye, bei dem uns ein umfassender Einblick in das Rechtsgeschehen, die Gesetze und Strafen der vergangenen 1000 Jahre gegeben wurde. Der Abend zurück im Buchenweg war ausgefüllt mit dem Disneyfilm „Küss den Frosch“, welcher gut zu unserem Motto des Abschlussabends passte.
Am folgenden Tag ging es endlich auf die Wasserkuppe und zum Rodeln! Erneut fuhren wir mit dem Riedenberger-Bus, dieses Mal allerdings nur ein Stück des Weges, bis zum Beginn des „Roten Moores“. Es ging durch das Moor, den Wald und den letzten steilen Hang zur Fuldaquelle, an der sich die MessdienerInnen „laben“ und die schöne Aussicht genießen konnten. Auch in diesem Jahr war das Rodeln wieder ein voller Erfolg und sorgte für jede Menge Spaß. Der Abend wurde verbracht mit einigen Runden Bingo, infolge derer jeder „ein gutes Bingo“ hatte erlangen können und einem Bibelquiz in fünf Gruppen, bei der auch die älteren von uns ihr Wissen auffrischen konnten.
Leider war der darauffolgende Tag unser letzter vollständiger in der schönen Rhön. Diesen verbrachten wir im und um das Haus, und zwar mit Basteln, Vorbereitungen für den letzten Tag, mit Sportspielen in der Turnhalle und letztlich auch mit einer Diashow mit Fotos aus mehreren Jahren Messdienerfreizeit.
 
 
Der Abschlussabend stand unter dem Motto „Frösche, Prinzen und andere Märchengestalten“ und von Kostümierungen angefangen beim tapferen Schneiderlein, Dornröschens Rosenhecke im Winter, dem bösen Wolf und Hänsel & Gretel waren so gut wie alle Märchengestalten vertreten. Es wurde getanzt, gespielt und viele gelungene Sketche rund um das Thema Märchen vorgeführt, sei es nah an der Handlung des Märchens oder in sehr, sehr abgewandelter Form. Auch eine Märchenscharade sorgte für den nötigen Witz.
Nach einer langen Nacht und einem gelungenen Abschluss einer wirklich schönen Freizeit wurde am nächsten Tag das Haus „besenrein“ hinterlassen, die Zimmer aufgeräumt, alle Sachen gemeinschaftlich zusammengepackt und die Heimreise angetreten.
Bleibt noch zu erwähnen, dass wir durch unsere beiden Kochfrauen immer mehr als befriedigend gesättigt wurden, ein großer Dank und ein noch größeres Lob dafür.
Ich denke, ich spreche auch für alle Teilnehmer der Rhönfreizeit in diesem Jahr, dass wir diese in guter Erinnerung behalten können. Das größte Glück in diesem Jahr hatten wir tatsächlich mit dem Wetter. Wie erwähnte es einer unserer Messdiener so schön auf seiner Postkarte? Das Wetter ist hier! Und das war richtig, das Wetter war uns wohlgesonnen und trug ebenfalls zum Gelingen der diesjährigen Freizeit bei.
Bleibt zu erwähnen: Nach der Rhön ist vor der Rhön! Wir freuen uns auf eine (hoffentlich) 25. Fahrt!


Sabine Maria Krotky
 
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